Robert Hammig
  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube

Vom Norddeutschen Schreinerjung’ zum Alpenläufer


Der aus der Nähe von Hamburg stammende Robert Hammig nahm nach Abschluss der
Bundeswehr eine Temporärstelle als Schreiner in der Schweiz an. Aus den drei geplanten
Monaten sind mittlerweile 15 Jahre geworden und längst fühlt er sich in Sursee und in der
Schweizer Bergwelt heimisch. Doch nach der Arbeit widmete er sich in den ersten Jahren
ausgiebig dem Feierabendbier. «Ich war viel zu oft im Ausgang. Schleichend kam die Einsicht, dass ich etwas ändern musste.» erinnert sich Hammig. Er machte einen wahren Sinneswandel durch und fand im Laufen von extremen Strecken eine neue Leidenschaft. Möglichst lange und möglichst steil muss es sein, dann ist Hammig in seinem Element!


Seinen ersten Lauf bestritt er am Swisscity Marathon in Luzern im Jahr 2015. Das
schlussendliche Überqueren der Ziellinie nach einem wahren Leidenskampf, kurz vor der
Aufgabe, war für ihn wie der Start in ein neues Leben! Symbolisch für diesen inneren Prozess
steht das Tattoo auf seinem rechten Arm. Es zeigt ein an Ketten gefesseltes Skelett mit einer
Startnummer auf der Brust, das von grausigen Gestalten verfolgt wird. „Ich floh vor meinen
Dämonen, die mich im Griff hatten“, erzählt Hammig. Nun macht er Menschen mit schweren
Schicksalen neuen Mut und unterstützt sie auf ihrem Weg in ihr Leben zurück.

Medienbericht Luzernerzeitung:

https://www.luzernerzeitung.ch/sport/so-entwischte-er-seinen-damonen-ld.1245319